In Popayán haben wir nur einen Zwischenhalt eingelegt und den Tag verbracht. In der schoenen, weissen leutenden Kolonialstadt sind wir spazieren gegangen, habe den guten kolumbianischen Kaffee Juan Valdez getrunken und es uns gut gehen lassen. Gegen Abend sind wir dann ins nicht mehr weit entfernte Cali gefahren. Etwas ausserhalb gelegen wohnt ein weiterer Teil Joanas Familie. Dort konnten ebenfalls einkehren.
Am naechsten Tag haben wir dann einen Ausflug zur Hacienda Maria gemacht. Ein schoener erholsamer Ort, mit einem kleinen Museum im alten Landhaus. Wir hatten unseren Spas dort, vor allem, weil wir uns heimlich reingeschlichen hatten ohne zu bezahlen und mussten wir die ganze Zeit vor dem Kassierer fluechten. hihihi
Auf dem Rueckweg haben wir dann noch einiger Rest vom Karneval der Negros y blancos gesehen. Eine Horde Jugendlicher auf Motorraedern haben alles und jeden und sich mit Mehl und Dreck beworfen - eine Tradition aus den letzten Jahren der Sklaverei. Damals malten sich die Herren zu diesem Event schwarz und die Sklaven weiss an.
Den zweiten Tag haben uns, nachdem wir die Familie wieder verabschiedet hatten, nach Cali auf gemacht, um ein bisschen die Stadt zu sehen und Salsa zu tanzen. Das haben wir dann auch gemacht. Einen kleinen nachweihnachlichen Markt gab´s noch zu sehen, bevor wir auf die Partzmeile Calis sind. Im Las Brisas haben wir dann richtig krachen lassen, obwohl es Montag war und kaum Betrieb. Nach zwei Flaschen Aguadiente war uns das allerdings voellig egal. Voellig betrunken sind wir dann zurueck zum Busbhf., habe da noch 2, 3 Stunden geschlafen und sind dann mit dem Bus nach Buenaventura, wo wir ein bisschen an den Strand wollten.
Alles Liebe,
euer Roman

Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen