Nachdem ich dann in Pasto ein kleines guestiges Hotel gefunden und mich ausgeschlafen hatte, habe ich mir den Vormittag die unspektakulaere Stadt angeschaut, bevor ich am fruehen Nachmittag Richtung Pitalito aufgebrochen bin. Dort wollte ich Joana treffen, die mir von Bogotá entgegen kam. Eine direkte Verbindung gab es nicht und so musste ich einen Zwischenhalt in Mocoa einlegen. Joana riet mir schon vorher frueh zu fahren, da Mocoa nachts nicht zu den sichersten Orte gehoert. Allerdings war jede Auskunft ueber die Fahrtzeit dorthin mehr ein Wunsch als eine Tatsache. Statt 3 Stunden benoetigten wir etwas 7 oder 8, was daran lag, dass die Strasse sicherlich etwas schwer zu befahren war. Aehnlich oder sogar schlimmer als die Todesstrasse in Bolivien ist diese Andenstrasse weder zweispurig noch befestigt. Dementsprechend abendteuerlich und lange war die Fahrt. Und Mocoa ist wirklich ein dunkeler Ort auf dieser Erde mit ner Menge fieser Gestalten. Dort angekommen (22.30h) wurde ich gleich von diesen bedraengt. Es gaebe keinen Bus mehr nach Pitalito, ich solle da beleiben, sie haetten Unterkuenfte. Aber es ware echt fiese Figuren. Ich habe mich nicht wohlgefuehlt und Joana per Telefon meine Sitation beklagt, die anschliessend vor Sorge fast gestorben ist. Doch durch Glueck oder Zufall kam fuenf Minuten nach unserem Telefonat doch noch ein Bus nach Cali, der mich dann am naechsten Morgen halb 3 in Pitalito abgesetzt hat.
Ich habe dann noch gut 3 Stunden am Busbhf. auf Joana gewartet. Dann war sie auch da. Es war so schoen sie wieder zu sehen und wir freuten uns so, dass wir erstmal dort sitzen geblieben sind und gequascht haben, bevor wir zu ihrer Familie im Ort gegangen sind, wo wir eine Nacht geschlafen haben.
Tagsueber sind wir dann nach San Augustin gefahren, wo ein Nationalpark zu besichtigen ist. Dort findet man hunderte Jahre alte prekolumbische Steinfiguren in allerlei Form und Figur. Sie diente einstmals als Grabstein oder -figur. Ein entspannter und interessanter Tag mit schoenem Wetter und toller Gesellschaft.
Joana und ich hatte dort so eine Menge Zeit die vergangenen fuenf Monate, die vergangen waren seitdem sie SP verlassen hatte, zu bequatschen.
Nach einer kurzen Nacht im Haus ihrer Familie, sind wir dann frueh morgens mit dem Bus nach Popayán.
Alles Liebe,
euer Roman


Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen