Montag, 22. Juni 2009

Wieder auf Achse - Bogotá die 2te

Hallo meine lieben Freunde,
es hat nicht lange gedauert und das Fernweh hatte mich wieder gepackt. Wie es dazu kam? Dafür gibt es verschiedene Gründe. Doch der wichtigste ist Joana. Ich genieße die Zeit mit ihr hier sehr und fühle mich pudelwohl. Doch mal langsam... Angefangen hat alles mit einem Hirngespinnst. Eines Abends in Stuttgart - als ich mich mal wieder über den Unsinn der Studiengebühren erregt habe - kam mir folgende Idee, wie ich die Studiengebühren selbstständig und eingemächtig verwenden kann. Kurz und knapp: Was ich brauchte, um mein Geld wieder zubekommen, war ein Grund ein Urlaubssemester zu beantragen. Und was macht sich da besser als eine "Sprachreise" Kurz um hatte ich das Urlaubssemester beantragt und bewilligt. Dann noch einen Flug gebucht und zack... schon bin ich wieder in Südamerika. Diesmal um Spanisch zu lernen. :-) Und hier bin ich nun. Seit zwei Wochen bin ich hier und habe diesmal Gelegenheit Kolumbien etwas genauer kennenzulernen. Morgen beginnt dann auch mein Sprachkurs, denn ich dann die nächsten 4 Wochen jeden Tag besuchen werde.
Jetzt fragt ihr euch sicherlich: Hat der Junge denn nicht besseres zu tun? Antwort: Nö! :-) Naja, nicht so ganz. Mein Studium habe ich ja fast komplettiert. Abgesehen von der Diplomarbeitfehlt nur noch eine Studienarbeit, die ich jetzt hier nebenbei schreibe. Das Thema ist theoretisch und lässt sich ganz gut unabhängig verfolgen.
Und so kann ich wieder jede Menge tolle Erlebnisse machen, obwohl sich mein Aufenthalt hier durch starkes Alltagsgeschehen auszeichnet. So viel mit reisen, ist da leider nicht. Vor allem, weil Joana hier auch Pflichten hat und nicht so weiteres Weg kann. Aber einiges schönes haben wir schon gemacht. Und es bleiben ja auch noch 4 Wochen.

So waren wir z.B. in Zipaquirá, wo eine riesige Kathedrale in ein Salzbergwerk gebaut wurde. Echt beeindrucken und spannend, wenn auch etwas kitschig und touristisch. Zum Album kommt ihr wie gewohnt durch klicken!

Oder hier: Gestern habe wir eine Radtour durch Bogotá zum Goldmuseum im Zentrum gemacht. Zieht´s euch rein!

Und was Joana unter anderem hier so treibt, seht ihr hier...
Den Rest der Zeit vertreiben wir uns mit anderen schönen Sachen. Wer uns beide kennt, weiß, dass wir immer so viele Ideen haben und es uns nicht langweilig werden kann. Demnächst folgen bestimmt noch ein paar mehr Bildergeschichten...
Lasst es euch gut gehen und friert nicht zu sehr in Deutschland. :-)
Bis bald und Liebste Grüße
euer Roman

Dienstag, 24. Februar 2009

Back in Town!!!

So Leute, das war es soweit. Bin schon zurück in SP und werde morgen Abend dann zurück nach Deutschland kommen, wo ich vorerst dann erstmal bleibe... :-)
Habe alles mehr oder weniger gut überstanden. Aber was soll´s? Ein bisschen Verlust ist immer. :-P

Ab Fr. bin ich wieder auf meinem Handy zu erreichen und auch in Stuggi anzutreffen. Ich hoffe wir sehen uns dann. Werde Samstag Abend, d.h. am 28.02. wohl mit euch ein Bierchen trinken. Wäre schön, wenn ihr dabei wärt. Nehmt euch mal nichts vor! Gibt vielleicht die ein oder andere Geschichte zu erzählen...

Wir sprechen dann kurz vorher, wäre ich für. Freue mich auf euch, Deutschland und Stuggi...

Alles Liebe,
euer Roman



Sonntag, 22. Februar 2009

Salvador da Bahia - Carnaval 2009

Karneval 2009 in Salvador da Bahia zu verbringen ist eigentlich keine schlechte Idee gewesen. Aber wie sich die Stadt während dieser Tage in ein kommerzielles, verrücktes, gefährliches und chaotisches Inferno verwandelt, damit hatte ich nicht gerechnet. An sich sind die Qualitäten dieser Feste ihren Ruf wert. Die Musik und die Bands sind teilweise einfach nur fantastisch und es super spaßig mitzutanzen und die Umzüge zu begleiten. Rund um die Uhr spielt die ganze Stadt verrückt und es wird gefeiert.
Allerdings ist die Kommerzialisierung hier nicht mehr schön. Nur Touristen, Touristenabzocker und Touristenpreise. Man kann sich keinen Meter mehr normal bewegen. Und gefährlich ist es noch dazu. Überfälle, Diebstähle, Betrüge ohne Ende. Bis jetzt bin ich bis auf ein blaues Auge zu Glück unbetroffen, aber viele Bekannte hatte andere Verluste zu beklagen.
Und abgesehen von dem ganzen Trubel und Stress, der in der Stadt herrscht, das Traurigste ist, dass ich wirklich keine Gelegenheit hatte irgendwas von Bahia kennengelernt zu haben. Karneval ist dafür unmöglich, leider. Einen Tag am Strand außerhalb der Stadt, war alles was möglich war. Eine Woche ist halt auch nicht viel Zeit...
Und so bleibt ein triftiger Grund zurückzukehren - nur nicht nochmal an Karneval!

Salvador da Bahia - Carnaval 2009

Nichts desto trotz habe ich einiges erlebt und auch ein paar schöne Fotos schießen können.

Alles Liebe,
euer Roman

Montag, 16. Februar 2009

Olinda

Als Nachbarstadt von Recife ist Olinda ebenfalls sehr lohnenswert zu besichtigen... Viel historischer und schöner als Recife, kann man stundenlang durch Zentrum streifen. Und ein ordentlichen Prekarneval gibt es auch schon. Dank Juliana von Couchsurfing war ich gut untergebracht und geführt. Der Karneval ist allerdings auch sehr chaotisch und auch agressiv... Aber ich habe tolle Shows gesehn und viel Spass gehabt.

Olinda

Genießt die Bilder!!!

Alles Liebe,
euer Roman



Samstag, 14. Februar 2009

Porto de Galinhas

Kleine Auszeit von Recife. Einge Stunden entfernt liegt der beliebte Strandort. Er ist wirklich paradiesisch und erholsam. Allerdings auch viele Touristen und wenig brasilianisches. Aber ich habe mich erholt und viel gesurft und Capoeira gespielt.

Porto de Galinhas

Genießt die Bilder!!!

Alles Liebe,
euer Roman

Mittwoch, 11. Februar 2009

Recife

Hauptstadt Pernambucos, große Stadt mit viel Kommerz und Nachtleben. Schöne Strände, obwohl sie Stadtstrände sind. Mit den Hostelleuten war ich ein bisschen unterwegs und habe die Stadt erkundet. Auch hier gab´s schon ne Menge Frevo und andere Prekarnevalsgetümmel.

Recife

Genießt die Bilder!!!

Alles Liebe,
euer Roman


Sonntag, 8. Februar 2009

Belém

Belém am Amazonasdelta war schon wesentlich schöner als Manaus. Dort habe ich mich in der historischen und schönen Stadt vergnügt, Adriana und Alê wieder getroffen, die Ilha de Marajó (inklusive Soure, Salvaterra und Juanes) und Algodoal besucht. Alles herrlichste Ort mit mehr oder weniger Zivilisation. Aber auf jeden Fall ein toller Ort mit tollen Freunden. Hat viel Spaß gemacht!
Am 09. Februar ging es dann wieder mit dem Flieger weiter nach Recife im Nordosten!

Belém


Ilha de Maranjó


Algodoal


Genießt die Bilder!!!

Alles Liebe,
euer Roman

Montag, 2. Februar 2009

Manaus

Angekommen in Manaus, dazu einen Tag früher als ich erwartet habe, bin ich nochmal auf den Fluss, um ein bisschen mehr von Flora und Fauna zusehen. So habe ich einen Tagestrip zum "Encontro das águas" (wo Rio Solimões und Rio Negro zufließen und den Amazonas bilden) einem Naturpark, einer schwimmenden Lodge fast im Wald und zum Piranhaangeln gemacht. Ansonsten hat das nicht ganz so schoene Manaus nur noch ein prachtvolles Theater zu bieten.
Weiter ging es mit dem Flieger am 02. Februar nach Belém am Amazonasdelta.

Manaus


Genießt die Bilder!!!

Alles Liebe,
euer Roman

Mittwoch, 28. Januar 2009

Letícia und Tabatinga

Nach schwerem Abschied von Joana und Bogotá bin ich am 27. Januar nach Letícia an der kolumbisch-peruanisch-brasilianischen Grenze geflogen, um dort wieder nach Brasilien einzureisen. Problemlos und easy ging es über die Grenze nach Tabatinga.
Von dort lief das Boot aus, was den Rio Solimões (weiter unten bekannt als Amazons) runter nach Manaus fährt. Ich habe dann schon eine Nacht auf dem Boot geschlafen bevor es auslief.
Weitere drei Tage und Nächte und einen herrlichen, naturvollen und entspannten (es gab NICHTS zu tun auf dem Boot) später, kam ich dann in Manaus an.

Amazonasfahrt: Tabatinga - Manaus

Genießt die Bilder!!!

Alles Liebe,
euer Roman

Montag, 26. Januar 2009

Parapente fliegen in Sopó

Zurück in Bogotá bin ich mit Joanas Familie nach Sopó im Umland, um mit ihrem Bruder Parapente, d.h. Gleitschirm zu fliegen. Sehr spannende und wundervolle Erfahrung, wenn auch nicht einfach.

Parapente fliegen in Sopó

Geniesst die Bilder!!!

Alles Liebe,
euer Roman

Samstag, 24. Januar 2009

Santa Marta im Parque Tayrona

Angekommen in der Nähe von Santa Marta an der Karibikküste, sind Joana und ich durch den Parque Tayrona gehiked, bis wir letztendlich am karibischen Meer am Praia Cabo angekommen sind. Dort haben wir 3 Tage die Karbik genossen bevor wir zurückgewandert und uns in einem anstrengenden Bustrip zurück nach Bogotá sind.


Santa Marta im Parque Tayrona



Genießt die Bilder!!!

Alles Liebe,
euer Roman

Mittwoch, 21. Januar 2009

San Gil und Parque Gallineral

Auf dem Weg an die Karibikküste haben Joana und ich einen Halt in San Gil eingelegt und ein bisschen Abenteuerurlaub gemacht. Im und um den Naturschutzpark Gallineral sind wir im Fluss gesprungen, gecanyoningt, haben uns abgeseilt oder tief liegende Höhlen erforscht oder einfach die Natur genossen.

San Gil und Parque Gallineral

Genießt die Bilder!!!

Alles Liebe,
euer Roman

Dienstag, 20. Januar 2009

Bogotá

Leute, Leute... Ich komme schon wieder nicht hinterher...
Ich werde so schnell wie möglich wenigsten die Fotos reinstellen und einen Satz dazu texten:

Bogotá, die Hauptstadt von Kolumbien und Heimat von Joana. Ich war dort ein paar Tage mit ihr unterwegs, an der Uni, im Zentrum, auf dem Monte Serrata und im Nachtleben. Oder wir haben Wii gespielt und am teçido rumgeturnt. Danach sind wir Richtung Karibikküste aufgebrochen.


Bogotá

Genießt die Bilder!

Alles Liebe
euer Roman

Donnerstag, 15. Januar 2009

Armenia - Parque del Café

Nach der ungemuetlichen Nacht im Hotel sind wir zur Parque del Café nahe Montenegro. Dieser Park ist eine Mischung aus Natur- und Vergnuegungspark, der Mitten in Kolumbiens groesster Kaffeeregion liegt.
Ich habe viel ueber Kaffee gelernt und ne Menge Spass an den Attraktionen gehabt.

Schaut in die Fotos! Die sagen mehr. Danach sind wir zurueck nach Armenia und haben uns Richtung Bogotá, Haupt- und Joanas Heimatstadt, aufgemacht.


Alles Liebe,

euer Roman

Mittwoch, 14. Januar 2009

Buenaventura

Nach einer ziemlich moerderichen Busfahrt - das lag an dem Kater, den wir uns in Cali eingehandelt hatten - sind wir an der Kueste von Kolumbien, in Buenaventura angekommen. Von dort aus haben wir eine Lancha, ein Schnellboot, zum Praia PIANGUITA genommen. Eine echt aufregenden aber auch harte Fahrt. Die Straende dort sind super schoen mit schwarzem Sand und tropischem Wald bis ans Wasser. Es ist dort so flach, dass das Wasser bei Ebbe einige hundert Meter zurueckgeht und eine Art Watt entsteht. Leider ist das Wasser aber dort sehr dreckig und am Strand liegt sehr viel Muell. Das truebt die Idylle.
Wir haben dort einen Nacht in einer Cabaña, ein kleines Holzhaus verbracht und die Natur genossen. Am naechsten Tag ging es mit der Lancha zurueck.


Ueber Tulua sind wir dann noch am Nachmittag nach Armenia gefahren, wo wir abends ankamen und sicher im haeslichsten Hotel der Welt eingekehr sind. Aber was soll´s.

Alles Liebe

euer Roman

Montag, 12. Januar 2009

Popayán & Cali

In Popayán haben wir nur einen Zwischenhalt eingelegt und den Tag verbracht. In der schoenen, weissen leutenden Kolonialstadt sind wir spazieren gegangen, habe den guten kolumbianischen Kaffee Juan Valdez getrunken und es uns gut gehen lassen. Gegen Abend sind wir dann ins nicht mehr weit entfernte Cali gefahren. Etwas ausserhalb gelegen wohnt ein weiterer Teil Joanas Familie. Dort konnten ebenfalls einkehren.
Am naechsten Tag haben wir dann einen Ausflug zur Hacienda Maria gemacht. Ein schoener erholsamer Ort, mit einem kleinen Museum im alten Landhaus. Wir hatten unseren Spas dort, vor allem, weil wir uns heimlich reingeschlichen hatten ohne zu bezahlen und mussten wir die ganze Zeit vor dem Kassierer fluechten. hihihi
Auf dem Rueckweg haben wir dann noch einiger Rest vom Karneval der Negros y blancos gesehen. Eine Horde Jugendlicher auf Motorraedern haben alles und jeden und sich mit Mehl und Dreck beworfen - eine Tradition aus den letzten Jahren der Sklaverei. Damals malten sich die Herren zu diesem Event schwarz und die Sklaven weiss an.
Den zweiten Tag haben uns, nachdem wir die Familie wieder verabschiedet hatten, nach Cali auf gemacht, um ein bisschen die Stadt zu sehen und Salsa zu tanzen. Das haben wir dann auch gemacht. Einen kleinen nachweihnachlichen Markt gab´s noch zu sehen, bevor wir auf die Partzmeile Calis sind. Im Las Brisas haben wir dann richtig krachen lassen, obwohl es Montag war und kaum Betrieb. Nach zwei Flaschen Aguadiente war uns das allerdings voellig egal. Voellig betrunken sind wir dann zurueck zum Busbhf., habe da noch 2, 3 Stunden geschlafen und sind dann mit dem Bus nach Buenaventura, wo wir ein bisschen an den Strand wollten.
Alles Liebe,
euer Roman

Freitag, 9. Januar 2009

Pitalito & San Augustin

Nachdem ich dann in Pasto ein kleines guestiges Hotel gefunden und mich ausgeschlafen hatte, habe ich mir den Vormittag die unspektakulaere Stadt angeschaut, bevor ich am fruehen Nachmittag Richtung Pitalito aufgebrochen bin. Dort wollte ich Joana treffen, die mir von Bogotá entgegen kam. Eine direkte Verbindung gab es nicht und so musste ich einen Zwischenhalt in Mocoa einlegen. Joana riet mir schon vorher frueh zu fahren, da Mocoa nachts nicht zu den sichersten Orte gehoert. Allerdings war jede Auskunft ueber die Fahrtzeit dorthin mehr ein Wunsch als eine Tatsache. Statt 3 Stunden benoetigten wir etwas 7 oder 8, was daran lag, dass die Strasse sicherlich etwas schwer zu befahren war. Aehnlich oder sogar schlimmer als die Todesstrasse in Bolivien ist diese Andenstrasse weder zweispurig noch befestigt. Dementsprechend abendteuerlich und lange war die Fahrt. Und Mocoa ist wirklich ein dunkeler Ort auf dieser Erde mit ner Menge fieser Gestalten. Dort angekommen (22.30h) wurde ich gleich von diesen bedraengt. Es gaebe keinen Bus mehr nach Pitalito, ich solle da beleiben, sie haetten Unterkuenfte. Aber es ware echt fiese Figuren. Ich habe mich nicht wohlgefuehlt und Joana per Telefon meine Sitation beklagt, die anschliessend vor Sorge fast gestorben ist. Doch durch Glueck oder Zufall kam fuenf Minuten nach unserem Telefonat doch noch ein Bus nach Cali, der mich dann am naechsten Morgen halb 3 in Pitalito abgesetzt hat.
Ich habe dann noch gut 3 Stunden am Busbhf. auf Joana gewartet. Dann war sie auch da. Es war so schoen sie wieder zu sehen und wir freuten uns so, dass wir erstmal dort sitzen geblieben sind und gequascht haben, bevor wir zu ihrer Familie im Ort gegangen sind, wo wir eine Nacht geschlafen haben.
Tagsueber sind wir dann nach San Augustin gefahren, wo ein Nationalpark zu besichtigen ist. Dort findet man hunderte Jahre alte prekolumbische Steinfiguren in allerlei Form und Figur. Sie diente einstmals als Grabstein oder -figur. Ein entspannter und interessanter Tag mit schoenem Wetter und toller Gesellschaft.

Joana und ich hatte dort so eine Menge Zeit die vergangenen fuenf Monate, die vergangen waren seitdem sie SP verlassen hatte, zu bequatschen.
Nach einer kurzen Nacht im Haus ihrer Familie, sind wir dann frueh morgens mit dem Bus nach Popayán.
Alles Liebe,
euer Roman

Dienstag, 6. Januar 2009

Guayaquil und in 2 Tagen durch Ecuador

Dank Nachtbus bin ich schnell und problemlos ueber die Grenz nach Ecuador gekommen und schon frueh morgens nach Guayaquil, der ersten groesseren Stadt hinter der Grenze, gekommen. Ich habe mich dann entschlossen tagsueber die Hafenstadt anzuschauen und mit dem naechsten Nachtbus direkt weiter nach Tulcán an der kolumbianischen Grenze zu fahren. So habe ich zwar Quito, die Hauptstadt und auch die Mitte der Welt ausgelassen, aber es ware die beste Moeglichkeit.
Guayaquil ist eigentlich ganz suess, hat ein geschaeftiges Zentrum und einen toll hergerichtete Uferpromenade, den Malecón, wo ich eigentlich den ganzen Tag unterwegs war. Vom kleinen Leuchtturm im etwas hoeher gelegenen Kuenstlerviertel am Nordende der Promenade, kann man dann noch schoen ueber die Stadt und den Hafen schauen.
Ueber Nacht ging es dann mit einer etwas anstrengenden Busfahrt nach Tulcán. Viele Zwischenhalte und ein nervender Sitznachbar, den ich letztendlich bis Pasto in Kolumbien nicht mehr losgeworden bin.
Morgens bin ich dann gleich zur Grenze in voller Hoffnung schnell in Kolumbien zu sein. Leider war das ein Trugschluss. Dank regen Betrieb, unfaehiger Grenzbeamten in Ecuador und einem instabilen Computersystem, was mehr abstuerzte als Grenzuebertritte verbuchte, brauchte ich vier Stunden, um aus Ecuador raus zu kommen. Dann brauchte ich noch zwei, um in Kolumbien rein zu kommen, obwohl da nichts besonderes vorgefallen ist, und schon war der ganze Tag vor bei.
Dennoch bin ich so in nicht ganz zwei Tagen durch Ecuador. Abends bin ich dann noch ueber Ipiales nach Pasto, wo ich mir ein Nachtquatier suchte.
Dazu im naechsten Post mehr...

Alles Liebe,
euer Roman

Montag, 5. Januar 2009

Mancora

Von Mancora kann ich euch leider keine Fotos zeigen, denn ich hatte ja keine Moeglichkeit welche zu machen. Deswegen nur ein paar Worte.
Obwohl ich dort nur eine Nacht war, hat es mir sehr gut gefallen. Direkt am Strand an der Nordpazifikkueste von Peru gelegen ist Mancora fuer viele Toristen aber auch Einheimische ein beliebter Urlaubsort. So sieht es da dementsprechend aus. Der Ort und der Strand ist voll mit Hotels, Restaurants und Bars. Die Straende sind wunderbar und vor allem zum Surfen und Kitesurfen ideal. Ich habe dann auch endlich zum ersten Mal in meinem Leben nach dem Surfboard gegriffen. War sehr lustig, aber ob man das surfen nennen kann, was ich dort gemacht habe, weiss ich nicht so genau. :-)
Ansonsten habe ich mich im Lokihostel rumgetrieben und einfach mal entspannt. War echt eine schoen Umgebung mit vielen lustigen Leuten. Unter anderem hatte ich Celina, die Argentinerin wiedergetreffon, mit der ich auch schon am Titikakasee unterwegs war aber dann in Cusco wieder verloren hatte. Und absolut unglaublich, steht auf einmal Robin Goerdes aus Gellinghausen vor mir. Wer nicht weiss, wer das ist: Er hat ein Jahr vor mir ABI an meiner Schule gemacht. Er war mit seinem Bruder in den Ferien. Wieder einmal stellte ich fest, die Welt ist zu klein und egal wie weit man flieht, man entkommt niemals seiner Vergangenheit. Aber lustig war es troztdem!
Ausser Sonnen, Strand, Essen und Trinken und ner Menge Spass mit den Leuten, ist aber auch nichts so spannendes mehr passiert. Am zweiten Abend habe ich dann schon den Nachtbus nach Guayaquil genommen, was schon kurz hinter der ecuadorianischen Grenze liegt. Ich wollte schliesslich weiter Richtung Kolumbien.
Eigentlich bat ich Celina um einige Fotos, die sie leider nicht geschickt hat. Im Falle des Falles, dass da wirklich noch was kommt, reiche ich sie nach!
Bis dahin alles Liebe
euer Roman

Samstag, 3. Januar 2009

Lima

Am 1. Jan. bin ich dann schon wieder weiter... Auf nach Lima, der Hauptstadt Perus. Dort bin ich ins berühmt, berüchtigte LOKI-Hostel gegangen, um das auch mal erleben zu könnnen. Und tatsächlich war es ein schönes Hostel mit allem drum und dran und coolen Leuten. Von dort aus habe ich dann die folgenden 2 Tage Miraflores, ein chicer Stadtteil am der Küste Limas und das Zentrum erkundet. Zusammen mit Kathy, eine Capoeirista vom Projete aus Cusco, die inzwischen in Lima wohnt, hat mich ein bisschen rum geführt und einige Spezialitäten von Lima gezeigt. Ausserdem hat sie mich mit zu Capoeira Candeias genommen, wo ich mal seit langem wieder ein echt mörderisches Training absolviert habe. Ansonsten hatte ich Begleitung von Ann, einer echt durchgeknallten, aber unterhaltsamen Engländerin. Diese Unterhaltung erreichte ihren Höhepunkt kurz vor meiner Abreise in einer TaxiCitytour mit Ann und zwei Dänen. Echt witzig und irgendwie crazy. Wie Japaner sind wir von einem Platz zum anderen geheizt, raus Foto und weiter!!! :-D Leider sind kleine dieser Fotos meiner, da ich wie schon geschrieben, jetzt bis auf weiteres keine Fotos mehr schiessen kann. Hoffentlich, aber eher unwahrscheinlich, kriege ich per Mail einiger dieser Bilder zugeschickt. Falls doch reiche ich sie hier nach...

alles Liebe
euer Roman