Mittwoch, 10. Dezember 2008

Potosí

Schnell ein paar Worte zu Potosí:
Die fast 4.000m auf denen Potosí liegt, sind wirklich kein Spass, wenn man die Höhe nicht gewöhnt ist. Rücken- und Kopfschmerzen zum durchdrehen und eine Verdauung nervöser als sonst was, ach ja, und mein Ruhepuls ging schon gefährlich auf Herzinfarktfrequenzen zu.

Aber ansonsten ist die ehemals reichste Stadt Südamerikas eigentlich ganz nett, wenn auch nicht mehr so viel vom Reichtum übrig ist. Die kleinen Plätze mit ihren Architekturen vermitteln diese eindrucksvolle Geschichte noch ein bisschen.
Ansonsten herscht viel Armut und die vielen Bergarbeiten können schon lange kein Silber mehr aus den Minen holen. Statt dessen schuften sie sich für andere Mineralien halb zu Tode. Mein Besuch in den Minen war wirklich beeindruckend, aber auch erschrecken und bedrückend.
Dass die Bergarbeiter den Teufel statt Gott anbeten, sag ja schon alles.

Potosí


Nach einer Nacht und meinen kleinen Abstechern durch die Stadt und die Minen bin ich aber dann abends um 19h schon weiter nach Uyuni. Potosí hatte mir persönlich sonst nichts weiter zu bieten. Und in Uyuni erwartete mich eines der Highlight meiner Reise. Dazu später mehr...

Viele liebe Grüsse,
euer Roman

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