Montag, 22. Dezember 2008

La Paz - Coroico und die Ruta de la Muerte

Lange davon gesprochen und dann doch verwirklicht. Dieser Motorradtrip von La Paz nach Coroico und zurück über die Ruta de la muerte war auch eines der Highlight in Bolivien. Für schweine teuer 120 US $ kommte ich zwei Tage ein 400er Crosshonda mein Eigen nennen und los starten durch die Anden.
Die ersten 80km Asphaltstrasse über des Pass von Cumbre, der so kalt und nass war, dass ich dachte ich sterbe augenblicklich, waren aber eher gechilltes Eingewöhnen mit der Corssmaschine. Doch dann ging es relativ schnell offroad weiter Richtung Chulumani. Etwa weitere 100km Stein, Matsch und halsbrecherische Andengebirgsstrassen später, kam ich gegen 17h nachmittags in Coroico an, der zu Füssen der Todesstrasse liegenden Ortschaft. Im definitiv besten und erholsamsten Hostel namens "Sol y Luna" konnte ich mich dann richtig entspannen, um am nächsten Tag die Todesstrasse in Angriff zu nehmen. Eigentlich nicht gefährlicher als der Hinweg ist diese Strasse dennoch traumhaft schön und auch aufregend. Kurve um Kurve durch Flüsse und unter Wasserfällen her wir man lediglich von einzelnen Bussen und einigen geisteskranken Downhillbiker in dieser Idylle gestört. Letztere zahlen Unmengen Geld um krampfhaft zu versuchen mit dem Bike nicht in den Abgrund zu stürzen. Hmmm... jeder wie er es mag. Ich bevorzugte mein Crossbike.
So eine Motorradtour hatte ich vorher auch nie gemacht. Tolle Erfahren, die nur durch den Wolkenbruch in La Paz, während meiner Rückkehr gedämpft wurde. Dennoch war ich gegen Nachmittag zurück beim Motorradverleih - und das auch noch lebend und nicht tot!

Coroico - La Ruta de la Muerte

Hoffe ihr mögt die Fotos...

Alles Liebe,
euer Roman

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